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Alt 24.03.2017, 03:06   #1
pygospa
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Registriert seit: 24.03.2017
Beiträge: 3
Standard Scanner vs Aufbereitung von Scans + event. Scanner Kaufempfehlung?

Hallo zusammen,

ich hoffe, ich bin hier nicht verkehrt und kann ein wenig Hilfe zu einem Thema finden, mit dem ich mich seit einigen Monaten herumschlage. Es geht, wie der Titel schon sagt, um Scanns, bzw. genauer um Scanns von Cover-Artworks.

Dazu sei gesagt, ich bin absoluter Laie, was Bildbearbeitung anbelangt, ich hab auch relativ wenig Ahnung von Farben und Filtern, etc. und Photoshop/Gimp und das Arbeiten mit Ebenen, etc. war für mich immer Voodoo. Aber ich habe mich seit dem letzten Halben Jahr intesiver mit Gimp auseinander gesetzt und habe das Gefühl so langsam auch die Konzepte zu durchsteigen und die Arbeitsweise zu verstehen.

Mein großes Problem ist nun: Wie kriege ich einen perfekten Scan bzw. eine perfekte Scan-Aufbereitung hin? Mein Großer Feind ist dabei das Rauschen und der Moiré-Effekt. Was das Scannen abelangt: Ich habe hier schon alles mögliche ausprobiert - unterschiedliche Formate (tiff, jpg, pdf), und unterschiedliche Auflösungen (300dpi, 600dpi, 1200dpi), sogar einscannen in einem Winkel habe ich probiert - aber der Moiré Effekt ist immer da.

Das alleinige Runterrechnen auf die Endauflösung (ein Tipp, den ich im Internet gefunden habe) reicht hier nicht aus (300dpi). Also habe ich mich auch mit etlichen Ideen und Rezepte zur Bearbeitung hingesetzt: Farbkorrektur mit den Color Curves, Noisereduzierung mit dem Burn-Werkzeug, Unregelmäßigkeiten und Dreck/Staub mit dem Fixing-Tool - das klappt eigentlich schon ganz gut. Was nicht funktioniert: Moiré Entfernung. Hier habe ich unterschiedliche Plugins installiert, die das automatisiert tun sollen, aber es sieht nicht gut genug aus, also händisch probiert mittels Despecle, Gaussian Blur, Unschärfemaske, mit unterschiedlichen Parametern, nur einzelne, alle zusammen, und auch dieses

Anwenden->DPI Reduzieren -> Wieder anwenden -> DPI Reduzieren -> Wiederanwenden.

Und sogar manuelle Entfernung mittels FFT, Punkte setzen/verschmieren und inverse FFT habe ich schon ausprobiert - das ist aber bei so großen Bildern in Farbe eine unglaubliche Fisselarbeit, das ständige hin und her rechnen mittels der Fourier-Transformation dauert viel zu lange und wenn man sich nur ein wenig vertut, sind plötzlich Teile des Bildes weg, oder neue andere Effekte tauchen auf (z.B. bei Harry Potter hat sich dann der Kreis der Brille über das Bild verteilt - wie so ein Ripple-Effekt - alles über ein wenig schmieren im FFT-Bild ).

Das Bild sieht natürlich schon besser aus als der rohe Scan, ja. Aber ich habe mir mal angeguckt, was andere in diesem Bereich hinbekommen und damit kann ich absolut nicht mithalten.

Also entweder es fehlt mir einfach noch an Skill und Fingerfertigkeit (was ich nicht in Frage stellen möchte) - allerdings habe ich z.B. auch gehört, dass man bei seinem Scanner auch immer die "Descreen"-Option auswählen soll, die teilweise auch anders heißen kann - aber diese fehlt bei meinem Scanner. Weder direkt am Gerät, noch mit unterschiedlichsten Gerätetreibern - man kann eigentlich bis auf banalitäten Nichts am Scanner einstellen. Und nachdem ich Vergleichsbilder von Scanns im Internet gesehen habe (also so Dinge wie "Bild eingescannt mit vs ohne Descreen-Option") und beides besser aussieht als bei meinen eigenen Bildern, habe ich mittlerweile wirklich das Gefühl, dass es am Scanner liegt.

Es handelt sich hierbei um so ein Kompaktgerät, 4-in-1: Scanner, Fax, Drucker und Kopierer, von der Marke Brother, Modell: DCP-J315W.

Meine Ergebnisse für ein Scannprojekt findet ihr unter diesem Link (ist nur eine Woche gültig, ich werde den dann hier erneuern - weil das so groß ist weiß ich nicht wo ich das sonst am besten hochladen kann (insbesondere auch das .tiff-Format). Dort findet ihr:

  1. Rohscan in 1200dpi
  2. Rohscan in 600dpi
  3. Ergebnis: 600dpi-Scan farbkorrigiert, von Schmutz und Noise befreit, mit Despecle, Gaussian Blur und Unsharp Mask bearbeitet, auf 300dpi reduziert.
  4. Ein Beispielbild aus dem Internet, das ebenfalls ein aufbereiteter Scan ist.

Wie man sieht, ist die Diskrepanz immer noch riesig zwischen dem was andere Leute da hinbekommen, und das wie das bei mir aussieht.

Falls ihr Euch die Scanns anguckt und sagt: Oh Gott, hol Dir nen neuen Scanner - habt ihr Empfehlungen?

Preislich soll es nicht zu übertrieben sein - je günstiger desto besser, eigentlich, aber mir ist die Qualität da schon wichtig, ich will dann auch ein Gerät kaufen, dass eine Weile durchhält, und nicht etwas, wo ich dann, wenn ich mal wieder was neues probieren möchte erstmal feststelle, dass das Gerät dafür nicht geeignet ist.

Ich habe natürlich auch selbst geschaut, und ein Scanner auf den ich 2-3 male gestolpert bin, weswegen ich den mittlerweile am interessantesten finde ist der Canon CanoScan 9000F Mark II. Der hat auch das Descreen (Entrastern), sowie einige andere Filter on Board, und fällt insgesamt recht positiv aus - besonders beliebt ist er wohl wegen seiner Durchlicht-Scanfähigkeit, weswegen Dias, Negative und 35mm Film gescannt werden können - etwas was ich nach jetziger Sicht niemals im Leben brauchen werde - aber wer weiß. Wie der verlinkte Text sagt: "Wie für Flachbettscanner typisch ist der CanoScan 9000F Mark II in erster Linie für Aufsichtsvorlagen konzipiert." also eigentlich genau das was ich suche.

Was meint ihr zu dem Modell? Oder habt ihr noch andere Empfehlungen, die es Wert sind, dass ich sie mir mal anschaue?

Das war es erstmal zu meinen technischen Fragen, und ich Bedanke mich schon mal bei allen, die das bis hierher gelesen haben und bereit sind mir hier weiter zu helfen! Falls sich jetzt jemand fragt: "Warum das ganze" dann darf er gerne weiterlesen, der Rest kann hier aufhören.


Ich bin Filmeliebhaber und Sammler seit der VHS mit meinem Höhepunkt des Sammelns zu DVD Zeiten. Als die Blu-ray kam war ich ziemlich frustriert, denn die Standardverpackung sieht (nicht nur für mich) zum brechen aus, abgerundet wird das nurnoch von den FSK-Flatschen, die sich zusammen mit dem blau des Plastiks darum streiten, wer das Coverartwork am meisten stört indem er sich damit beißt. Viele Sammler haben da unterschiedliche Strategien, und eine ist, einfach auf schwarze Blu-ray Hüllen zu setzen (siehe bspw. dieses YouTube Video, oder dieses). Ich habe mir gedacht: Das ist noch zu einfach und habe zu einem anderen Hüllenformat gegriffen, dem sogenannten Scanavo Fullsleeve - das sieht so aus wie die alte DVD-Hülle, nutzt also die gesamte zur verfügung stehende Fläche für das Artwork (wenn es jemanden interessiert: Hier packt jemand sowas aus). Mein Ziel ist es also:
  • Cover einscannen
  • Cover vergrößern (15mm in die Höhe, 3mm in die Breite)
  • störende Elemente entfernen (bspw. FSK-Logos, Pressetexte, andere Elemente die das Artwork stören)
  • Einheitlicher "Buchrücken", damit es besser aussieht im Regal
Bin da seit einer Weile am Experimentieren, habe mir auch schon einige Templates für Gimp gebastelt ein paar Dinge auch mal ausgedruckt und getestet insbesondere was Entfernung von Elementen auf so Cover angeht - wenn ich da jetzt auch noch anständige Scanns hinbekomme, könnte ich dann in den nächsten Monaten und Jahren die hässlichen Hüllen gegen tolle eigene austauschen (wenn man sonst keine Hobbies hat... )
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