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Alt 09.02.2014, 15:44   #3
scw2wi
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Registriert seit: 09.02.2014
Beiträge: 2
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Wow, das ging aber schnell, und war auch bereits die Lösung.

Der XMP-Export ist bei JPEG leider kaputt.
Die XMP-Tags sind zerschossen und das Bild ist scheinbar auch korrupt, sodass es von einigen (wenig fehlertoleranten) Programmen nicht mehr geöffnet werden kann.

Wenn man beim Export aber XMP deaktiviert, dann wird das Bild korrekt gespeichert.
Die XMP-Tags fehlen dann natürlich auch, aber es sind zumindest keine korrupten XMP-Tags mehr enthalten.

Ich kann also das Bild jetzt problemlos als nicht korruptes JPEG exportieren und muss nur (bis zur Version GIMP 2.10) die XMP-Daten danach wieder händisch ergänzen.

Es wäre noch interessant für mich zu wissen, welche der vielen erweiterten Optionen bei JPEG wirklich sinnvoll sind. Einiges habe ich ja aus dem Internet bereits erfahren.

Optimieren: Ich denke, diese Option kann ich aktiviert lassen. Die Parameter für die Komprimierung könnten damit ev. besser gewählt werden, das Bild selbst sollte damit nicht weniger kompatibel sein.

Progressiv: Diese Option werde ich auf mehrfachen Rat hin deaktivieren. Ich glaube, dass man bei der heutigen Bandbreite darauf verzichten kann. Angeblich wird von den meisten Programmen diese Option beim Speichern gar nicht mehr angeboten und von manchen schlechten Tools (oder den Bilderrahmen) nicht einmal beim Lesen erkannt.
Es wäre wohl besser, wenn GIMP diese Option als default deaktivieren würde.

EXIF-Daten und Vorschau lasse ich natürlich aktiviert, das funktioniert ja.
XMP-Daten speichern werde ich nun bis zur nächsten GIMP-Version deaktivieren. Da der Fehler schon recht lange bekannt war, hätte man als erste Notmaßnahme diese Option am besten gleich auf Default=deaktiviert setzen sollen.

Qualitätseinstellungen des Originalbildes verwenden.
Ich habe diese Funktion aktiviert gelassen. Es gibt nur sehr wenige Programme, die so eine automatische Erkennung überhaupt bieten und es würde mich interessieren, wie das funktioniert, da die Qualitätsstufe ja nicht direkt im Bild gespeichert wird.

Startmarkierungen verwenden.
Das ist die einzige Option, die Default deaktiviert war. Ich kann darauf wohl aus dem gleichen Grund verzichten, wie auf Progressiv, da die Internetanbindung bei normal großen Bildern darauf heute nicht mehr angewiesen sein sollte. Es ist Gimp überhaupt das erste Programm, bei dem mir diese Option bisher aufgefallen ist.

Zwischenschritte.
Hier würde mich interessieren, warum als Defaultwert die geringste Komprimierung 4:4:4 gesetzt war, während im Internet nachzulesen ist, dass 4:2:2 angeblich der Default bei JPEG wäre, wobei ich noch nicht herausgefunden habe, ob 4:2:2 horizontal oder 4:2:2 vertikal der echte JPEG-Default Wert ist.

DCT-Methode:
Hier gilt wohl das gleiche wie bei "Optimieren", dass damit ev. ein besseres Ergebnis zu erzielen ist, das Bild jedoch im Prinzip dadurch nicht inkompatibler wird.

An Tipps und weiteren Hinweisen wäre ich sehr interessiert.

Einiges konnte ich hier im Online-Handbuch bereits nachlesen http://docs.gimp.org/2.8/de/
aber ein Wiki-Handbuch, wo jeder selbst Tipps ergänzen kann, habe ich noch nicht gefunden.

Walter
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jpeg korrupt

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