Grafikformate

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Grafikformate
Basisdaten
Autor: ill66
Getestete Versionen: 2.4
Kategorie: Grundlagen
Schwierigkeitsgrad: Bild:Tutorial_easy.png

Für die unterschiedlichen Verwendungszwecke gibt es verschiedene Grafikformate, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.
Im folgenden eine Übersicht der wichtigsten Formate für die Arbeit mit GIMP.

Beim Speichern muss die Endung für das gewünschte Format mit eingetippt werden, getrennt durch einen Punkt vom eigentlichen Dateinamen (dateiname.png) oder man klappt das Dateityp-Menü unten im Speichern-Dialog auf und klickt dort auf das gewünschte Format.
Die darauf folgenden Einstellungs-Dialoge können im Normalfall einfach bestätigt bzw. weitergeklickt werden.

Inhaltsverzeichnis

XCF

Das ist das "hauseigene" GIMP-Format. Es ist sinnvoll, von allen Projekten, die mit GIMP bearbeitet werden, immer ein Exemplar im XCF-Format abgespeichert zu behalten, für den Fall, dass es nochmal (nachträglich) verändert werden soll (Datei > Kopie speichern unter); XCF speichert nämlich alle Bearbeitungs-Informationen wie Ebenen, Masken usw.
Andere Programme können XCF meistens nicht öffnen.

PNG

(sprich "ping")
Dieses Format verursacht keinen Qualitätsverlust und unterstützt auch Transparenz, allerdings hat der Internet Explorer teils noch Probleme damit. PNG kann Bilder mit einer Qualität von bis zu 16 Millionen Farben + 256 Transparenzstufen wiedergeben.

JPG

(oder JPEG; sprich "dscheipegg")
Ist besonders für Fotos geeignet, also für Bilder mit sehr vielen Farben bzw. Farbverläufe, da dieses Format über 16 Millionen Farben darstellen kann (was annähernd so viele sind, wie das menschliche Auge erfassen kann). Das Format ist vor allem für Websites geeignet, da es sehr "schlank" ist, d.h. die Bilder haben eine geringe Kilo-/Megabyte-Größe. Allerdings verursacht JPG einen Qualitätsverlust.

GIF

(sprich "giff", nicht "dschiff")
GIF wird in erster Linie für den Website-Bereich verwendet und zwar vor allem für Schaltflächen und Animationen. Seine Vorteile gegenüber den anderen Web-Grafikformaten JPG und PNG ist die Möglichkeit der Transparenz (die anders als bei PNG auch von allen Browsern unterstützt wird, jedoch sind keine fließenden Übergänge zwischen Transparenz und Sichtbarkeit möglich) und der Animation. Allerdings kann GIF nur eine Farbtiefe von 256 Farben darstellen, ist also für z.B. Fotos eher ungeeignet.
Beinhaltet die Grafik mehrere Ebenen, fragt GIMP beim speichern, ob die Ebenen vereint werden sollen oder das Bild als Animation abgespeichert werden soll - in letzterem Fall werden die einzelnen Ebenen in Endlosschleife nacheinander abgespielt (wie bei einem Daumenkino).

TIFF

(oder TIF)
TIFF wird oft für den (professionellen) Druck verwendet, da es keinen Qualitätsverlust hat. Es ist aber sehr groß (MB). TIFF unterstützt Ebenen.

PSD

PSD ist das Standard-Format von Adobe Photoshop und speichert wie XCF bearbeitungsrelevante Bildinformationen wie Ebenen und Masken und Text-Ebenen. GIMP kann zwar grundsätzlich PSD-Dateien öffnen und speichern, es kann aber aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften der Programme zu Fehlern kommen.

BMP

(=Bitmap)
Wird häufig von Scannern ausgegeben. Nachteil ist die Größe (MB), Transparenz wird von GIMP zwar unterstützt, von den meisten anderen Programmen allerdings nicht, so dass die Anzeige in anderen Programmen fehlerhaft sein kann.

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